Am heutigen Mittwoch richtet sich der Blick nach Berlin: Vom Koalitionsausschuss erwartet die Wirtschaft konkrete Entscheidungen statt weiterer Ankündigungen. Auf der Tagesordnung stehen zentrale Reformvorhaben – darunter die Rentenreform, die Stabilisierung der Sozialversicherungen, steuerliche Entlastungen sowie weitere Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Für den DEHOGA ist klar: Die Koalitionsspitzen müssen die im Koalitionsvertrag vereinbarten Reformen jetzt entschlossen angehen. Die Lage ist angespannt, die Zeit drängt. Für das Gastgewerbe hat die Einführung einer Wochenarbeitszeit höchste Priorität – ohne Wenn und Aber, ohne Tarifbindung. Ebenso braucht es ein klares Bekenntnis zum Erhalt der Minijobs. Sie sind das Rückgrat flexibler Beschäftigung im Gastgewerbe. Der DEHOGA hat in den vergangenen Tagen bundesweit in den führenden Medien eindringlich vor einem Minijob-Aus gewarnt. Wer Minijobs abschafft, vernichtet Arbeitsplätze und gefährdet die Leistungsfähigkeit der Branche. Nicht zuletzt muss der angekündigte Bürokratieabbau endlich spürbar vorankommen. Weniger Bürokratie, mehr Flexibilität und verlässliche wirtschaftsstärkende Rahmenbedingungen sind entscheidende Voraussetzungen für Wachstum und Investitionen.

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